Cluster III – Inklusionssensible Diagnose, Förderung und Didaktik

Infolge der ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention wird in den kommenden Jahren die (Leistungs-) Heterogenität in den Lerngruppen aller Schulformen weiter steigen. Entsprechend sollen alle Lehrkräfte „so aus-, fort- und weitergebildet werden, dass sie anschlussfähige allgemeinpädagogische und sonderpädagogische Basiskompetenzen für den professionellen Umgang mit Vielfalt in der Schule, vor allem im Bereich der pädagogischen Diagnostik und der speziellen Förder- und Unterstützungsangebote entwickeln können“ (HRK und KMK, 2015, 3).

Cluster 3 greift diese Anforderungen unmittelbar auf und entwickelt interdisziplinäre Lehrangebote zu Fragen der Diagnose, Förderung und/oder Didaktik als pädagogische Kernbereiche inklusiven Lehrerhandelns, die angehende Lehrkräfte auf eine effektive Unterrichtung heterogener Lerngruppen vorbereiten. Alle geplante Forschungs- und Entwicklungsprojekte stellen die Konzeption und Wirksamkeitsprüfung der konkret vorgesehenen Lehrangebote jeweils in die Verantwortung interdisziplinärer Teams von Bildungswissenschaftler/inne/n (Grundschulpädagogik, Sonderpädagogik, Pädagogische Psychologie) und Fachdidaktiker/inne/n (Deutsch, DaZ, Mathematik). Um die Nachhaltigkeit der wissenschaftlichen Maßnahmen zu sichern, werden nachweislich wirksame Lehrkonzepte langfristig curricular verankert und im Cluster etablierte, bewährte Kooperationsstrukturen dauerhaft fortgeführt.

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