Maßnahmen und Angebote

Neben dem kontinuierlichen Beratungs- und Informationsangebot beinhaltet das Biprofessional-Graduiertenprogramm „Lehrerprofessionalisierung“ weitere zentrale Maßnahmen, die ins BiSEd-Graduiertenangebot eingebettet und damit auf Dauer gestellt sind, d.h. mit Projektende fortgeführt und verstetigt werden:

BiSEd-Kolloquium „Bildungsforschung made in Bielefeld”

Seit dem Wintersemester 2011/12 findet an der Universität Bielefeld regelmäßig das sogenannte BiSEd-Kolloquium “Bildungsforschung made in Bielefeld” statt. Dieses von der BiSEd in Kooperation mit Vertreter/inne/n aus den Fachdidaktiken, der Erziehungswissenschaft und der pädagogischen Psychologie veranstaltete und im Semester etwa zweiwöchig initiierte Kolloquium bietet ein interdisziplinäres Forum für ein gegenseitiges Kennenlernen und den Austausch über Forschungsvorhaben und -projekte auf dem Gebiet der „Bildungsforschung“ an der Universität Bielefeld. Das BiSEd-Kolloquium zielt somit auf

  • die disziplin- und fakultätsübergreifende Vernetzung von Wissenschaftler/inne/n im Kontext von Bildungsforschung,
  • einen interdisziplinären Austausch über laufende und geplante Projekte im Kontext von Bildungsforschung,
  • die Generierung gemeinsamer neuer Forschungsfragen, -aktivitäten und -anliegen,
  • die Entwicklung neuer interdisziplinärer Forschungsvorhaben.

In diesem interdisziplinären Forschungskolloquium wird jeweils ein Forschungsprojekt oder -vorhaben vorgestellt, diskutiert und es werden Forschungskooperationen zwischen den verschiedenen Arbeitsbereichen und lehrerausbildenden Fakultäten angeregt.

An dieses bewährte Format knüpft das Biprofessional-Graduiertenprogramm an, indem die Nachwuchswissenschaftler/innen regelmäßig am Kolloquium teilnehmen. Auch werden zukünftig im Rahmen des Kolloquiums mehrere „freie” Termine Biprofessional angeboten, an denen Präsentationen auf Cluster- und auf Einzelmaßnahmenebene erfolgen können. An den „Biprofessional-Terminen” sind auch andere Arbeitsformen denkbar (z.B. kollegiale Arbeitssitzungen). Auch ist die Vorstellung und Diskussion einzelner Qualifikationsarbeiten von Nachwuchswissenschaftler/inne/n des Projekts ausdrücklich erwünscht. Zudem besteht die Möglichkeit, das Kolloquium zur Vorbereitung auf Tagungspräsentationen/-vorträge zu nutzen und sich im Vorfeld ein kollegiales Feedback einzuholen.

Bielefelder Frühjahrstagung

Die Bielefeld School of Education (BiSEd) veranstaltet zusammen mit den lehrerausbildenden Fakultäten jeweils im Frühjahr eine Tagung, um Nachwuchswissenschaftler/innen der Lehrerbildung bzw. Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken zu fördern und damit nachhaltig zur inhaltlichen und methodischen Vernetzung von bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung beizutragen.
Die Veranstaltung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen unterschiedlichster Qualifikationsstufe mit differenten wissenschaftlich-methodischen Zugängen zur Bildungsforschung.
„Herzstück“ der Bielefelder Frühjahrstagung sind die Forschungswerkstätten, welche inhaltlich entlang der Themen und Anliegen der Teilnehmenden gruppiert werden. In den Forschungswerkstätten werden die Qualifikationsprojekte der Nachwuchswissenschaftler/innen reflektiert und kritisch mit den Peers sowie den beratend teilnehmenden Hochschullehrenden diskutiert.

Forschungswerkstätten

Bei den Forschungswerkstätten (siehe: BiSEd Forschungswerkstätten) handelt es sich um selbstständig organisierte, Fächer und Disziplinen übergreifende Beratungs-, Analyse- bzw. Interpretationsgruppen sowie themenspezifische Netzwerke von und für NachwuchswissenschaftlerInnen (vornehmlich der Lehrerbildung bzw. Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften).
Die Teilnahme an den Gruppen ist freiwillig und steht grundsätzlich allen Interessierten offen.
Die Forschungswerkstätten sollen den Austausch unter Peers bzw. die Peerberatung u.a. zu methodischen, methodologischen, theoretischen und themenbezogenen Fragen (bezogen auf die Qualifikationsprojekte) fördern. Sie sind gekoppelt an Methodenworkshops, die bei Bedarf angefragt und für die bei entsprechender Nachfrage Mittel beim BiSEd-Vorstand beantragt werden können (→http://www.bised.uni-bielefeld.de/forschungsunterstuetzung/graduiertenangebot/Methodenworkshops).

Angebot einer Methodenwerkstatt Qualitative Methoden mit Überblickscharakter als ein Beratungs- und Austauschangebot, das je nach Bedarf genutzt werden kann. Die Anliegen müssen dabei nicht auf methodische/methodologische Fragen begrenzt sein, sondern können auch die Forschungsfragestellung oder andere Forschungsdesignfragen umfassen. Ebenso bedarf es für eine Teilnahme keinerlei Präsentation oder umfänglichen Textvorlage, sodass die Vorbereitung minimiert wird. Stattdessen sollen bei diesen Treffen aktuelle Stände und Problemlagen kurz dargestellt (wenn möglich mit einem kurzen Paper, das vorher versandt wird, vorbereitet) und dann in der (Peer-)Gruppe besprochen werden, um so gemeinsam Hilfestellungen zu geben.
Regelmäßige Termine nach Vereinbarung. Ansprechperson: Carolin Kölzer (Leitung Graduiertenprogramm)

Angebot einer Methodenwerkstatt Quantitative Methoden als Gruppensprechstunde bzw. informelles Austauschtreffen. Behandelt werden können dabei sowohl forschungsmethodische als auch organisatorische Fragen. Es handelt sich selbstverständlich um ein freiwilliges Angebot und ist unabhängig von einer individuellen Beratung, die jederzeit erfolgen kann.
Regelmäßige Termine nach Vereinbarung. Ansprechpersonen: Carolin Kölzer (Leitung Graduiertenprogramm) und Julia Gorges (Prozessleitung Cluster III)

Angebot einer Methodologie-, Empirie-, Theoriewerkstatt (MET) für das Lesen und Verstehen Empirischer Originalartikel zur Unterstützung des Verstehen und Beurteilen empirischer Studien. Die Idee dabei ist, dass man einen Artikel auswählt, der für einen jeweils relevant ist. Besprochen wird der Inhalt des Artikels sowie welche Stärken und Schwächen die methodische Vorgehensweise hat und welche Schlussfolgerungen man ziehen kann.
Regelmäßige Termine nach Vereinbarung. Ansprechpersonen: Carolin Kölzer (Leitung Graduiertenprogramm) und Julia Gorges (Prozessleitung Cluster III)

Angebote zu Forschungsmethoden

Je nach Bedarf finden Methodenworkshops in Kooperation mit Expert/inn/en aus dem Projekt und der Universität statt.

Angebote zu Schlüsselkompetenzen, Forschungsförderung und Drittmittelakquise

Darüber hinaus finden je nach Bedarf und entlang der Projektlaufzeit Workshops zu Schlüsselqualifikationen sowie zu Forschungsförderung und Drittmittelakquise statt. Infrage kommen hier beispielsweise folgende Inhalte:

  • Qualifizieren im Rahmen von Drittmittelprojekten
  • Zeit- und Projektmanagement
  • (Exposé-)Schreibwerkstatt/Wissenschaftliches prozessbezogenes Schreiben
  • Lesestrategien bezogen auf wissenschaftliche Literatur/Fachtexte
  • Vortragstraining/-strategien (Vorträge auf großen Tagungen halten)
  • Publikationstraining/-strategien (Publikationsformate; Verfassen englischsprachiger Artikel usw.)
  • Forschungsdatenmanagement und Datenschutz
  • Forschungsförderung und Antragsverfahren
  • Wissenskommunikation
  • Vom Forschen zum Schreiben
  • Disputationstraining
  • Hochschuldidaktik/Lehre

Diese Workshops werden in Kooperation mit folgenden Akteur/inn/en und Einrichtungen angeboten:

  • dem Dezernat für Forschungsförderung & Transfer (FFT → Dr. Sandra Haseloff, Claus Kemena, Kristof Lintz, Dr. Alexandra Wiebke),
  • dem Service Center für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bielefeld
    (Dr. Alexandra Wiebke, Dr. Laura Dittmar und Dr. Linda Groß),
  • dem Personalentwicklungsprogramm (PEP → Stefan Schohl) sowie dem Mentoring-Programm Movement (Ilja Gaede),
  • dem Zentrum für Studium, Lehre und Karriere (ZLL → Anke Schayen, Dr. Petra Weiß, Dr. Kerrin Riewerts) sowie dem Schreiblabor (Stefanie Haacke),
  • der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS → Dr. Sabine Schäfer und Melanie Eulitz).

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